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Damals war's...

Wer war Emil Helbig? Wie ist die typische Flachschnitzerei unserer Firma eigentlich entstanden? Unter welchen Umständen wurde die Firma gegründet?

Auf den folgenden Seiten werden all diese Fragen von Walter Helbig beantwortet. In mehreren kurzen Kapiteln hat er die Geschichte der Firma Kunstgewerbliche Schnitzereien Emil Helbig aufgeschrieben.

In den nächsten Monaten werden wir hier weitere Kapitel veröffentlichen. Achten Sie auf die Meldungen auf der Startseite oder schauen Sie einfach mal wieder vorbei.

Weitere Kapitel:

Kapitel 1

Der Webersohn aus Hainichen

Emil Helbig bei seiner letzten Bildhauerarbeit Emil Helbig wurde am 12. Oktober 1883 in Hainichen geboren. Sein Vater Franz Louis Helbig arbeitete als Weber, während seine Mutter sich um ihn und seine sieben Geschwister kümmerte. Die Lebensverhältnisse damals waren nicht einfach. Schon als Kind musste Emil den Lebensunterhalt am Spulrad mitverdienen. Seine Begabung im Zeichnen und Schnitzen ist auch den Lehrern in der Schule nicht entgangen. Seine Werke waren irgendwie anders als die der Mitschüler. Die verschiedensten Motive zeichnete er, vorallem aber Tiere. Diese zeichnete er mit großer Ausdauer und Hingabe in den unterschiedlichsten Stellungen. Das Besondere daran war, dass die Tiere immer sehr plastisch wirkten und Emil großen Wert auf anathomische Richtigkeit legte.

Nach der Schule 1898 machte Emil Helbig – wen wunderts – eine Ausbildung zum Holzbildhauer bei einer Hainichener Möbelfirma. Leider konnte Emil seine kreativen Fähigkeiten in der Lehre nicht wirklich ausschöpfen. Sein Tagewerk war hart. Es bestand im Wesentlichen daraus, im Akkord die für die damalige Zeit üblichen beschnitzten Möbelteile zu fertigen. Vom Lehrgeld blieb nicht viel. Damals mussten die Lehrlinge ihr Werkzeug noch selbst bezahlen und den Eltern wurde üblicherweise „Kostgeld“ gezahlt.

Drei Lehrjahre später und nun als gelernter Holzbildhauer, packte ihn die Wanderslust. 3 Mark mussten als Startkapital reichen!

Kapitel 2 >>>

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